Vorgehen bei Krankheit (inkl. Covid-19), Schwangerschaft/Mutterschaft, Unfall, Todesfall ...

 


Bitte kontaktaktieren Sie unverzüglich den Chefexperten sollten Sie aus den unten genannten Gründen am QV nicht teilnehmen können resp. verhindert sein!
(Nachträgliche Meldungen werden nicht aktzeptiert.) 

Telefon +41 79 674 42 71 (Mo - Fr | 07.00 - 18.00 Uhr) oder per Email a.oser(at)qvg.ch
parallel dazu melden Sie sich bei der Prüfungsleitung per Email johanna.waeckerli(at)bl.ch
Ihre Arztzeugnisse oder Bestätigungen senden Sie bitte an beide Email-Adressen!


 

 

Termineinhaltung
Sämtliche Termine im Rahmen einer Prüfungssession sind verbindlich einzuhalten. Das gilt für sämtliche Termine der Prüfungen.
Alle Termine sind einzuhalten und können, mit Ausnahme ärztlich bestätigter gesundheitlicher oder anderer schwerwiegender Gründe, nicht verschoben werden. Das gilt auch für die Termine der individuellen Prüfungsarbeit IPA oder einer betrieblichen VPA (Registration, Einreichung der Arbeit, Validierungstermine, etc.) und der Allgemeinbildung (Vertiefungsarbeit, Schlussprüfung). Sollte von der Berufsfachschule keine Wegleitung vorliegen, gelten die Prüfungsrichtlinien auch für die Allgemeinbildung.

 

Welche Gründe werden akzeptiert als Entschuldigung
Als Entschuldigung für das Fernbleiben von einer Prüfung oder für das Nichteinhalten eines Termins wird nur eine ärztlich bescheinigte Krankheit (auch bei Covid-19-Quarantäne, Covid-19-Isolation, Schwangerschaft/Mutterschaft), ein Unfall (amtlich ode ärztlich bestätigt) oder ein schriftlich bestätigter Todesfall in der Familie akzeptiert.
Die Prüfungsleitung ist sofort nach Bekanntwerden des Ereignisses schriftich zu informieren.
Arztzeugnisse müssen laufend eingereicht werden und zwar so lange, bis die gesundheitliche Prüfungsfähigkeit wieder vorhanden ist, an: johanna.waeckerli(at)bl.ch (oder allenfalls an den Chefexperten). Rückwirkend ausgestellte Arztzeugnisse werden nicht als Entschuldigung akzeptiert.

 

Nachprüfungen
Sobald die gesundheitliche Prüfungsfähigkeit wiederhergestellt und ärztlich bestätigt ist, wird eine Nachprüfung geplant. Der Termin bestimmt die Prüfungsbehörde und richtet sich nach der Verfüg- barkeit der Experten/Expertinnen und der benötigten Prüfungsinfrastruktur. Nachprüfungen, welche aus gesundheitlichen, organisatorischen oder personellen Gründen nicht bis spätestens Ende Ok- tober angesetzt werden können, finden im Rahmen der regulären Prüfungen des Folgejahres statt. Nachprüfungen in Berufen, welche von einem anderen Kanton geprüft werden, richten sich nach den Vorgaben und Terminen des prüfungsdurchführenden Kantons.
Sollte aus gesundheitlichen Gründen ein Ausbildungsrückstand entstanden sein und Zeit benötigt werden für eine erneute gründliche Prüfungsvorbereitung, kann auf Gesuch hin die nachzuholende Prüfung auf das Folgejahr verschoben werden.

Sie entscheiden!
Wenn Sie Ihre Prüfung trotz ärztlich bescheinigter Arbeitsunfähigkeit termingerecht ablegen wollen (z.B. auch mit Gips am Bein ist die Teilnahme an einer mündlichen Prüfung oftmals dennoch mög- lich), sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin. Ein präzisiertes Zeugnis könnte Ihnen die termingerechte Prüfungsteilnahme dennoch gestatten. Sie müssen sich jedoch vor Prüfungsbeginn entschei- den, ob Sie prüfungsfähig sind. Bei einem unbefriedigenden Prüfungsresultat können nachträglich keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen geltend gemacht werden. Eine abgelegte Prüfung gilt als „absolviert“.

 

Gesuch um Verschiebung
Sollte aus gesundheitlichen Gründen ein Ausbildungsrückstand entstanden sein und Zeit benötigt werden fur eine erneute gründliche Prüfungsvorbereitung, kann auf Gesuch an die Lehraufsicht oder Prüfungsleitung die nachzuholende Prüfung auf das Folgejahr verschoben werden.

 

Zu beachten
Sollten Sie Ihre Prüfung trotz ärztlich bescheinigter Arbeitsunfähigkeit termingerecht ablegen wollen (mit Gips am Bein ist z.B. die Teilnahme an einer mündlichen Prüfung meistens dennoch möglich), sprechen Sie mit Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin. Ein präzisiertes Zeugnis könnte Ihnen die Prüfungsteilnahme eventuell doch gestatten. Sie müssen sich aber vor Prüfungsbeginn entscheiden, ob Sie sich gesundheitlich prüfungsfähig fühlen. Bei einem unbefriedigenden Prüfungsresultat können nachträglich keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen geltend gemacht werden. Eine abgelegte Prüfung gilt definitiv als absolviert!


19. März 2021, rev. 25. April 2021